360° Filme und Virtual Reality

Faszinierendes Neuland mit eigenen Gesetzen

Virtual Reality, Augmented Reality, 360° Video und 3D Stereoskopie sind Gebiete, die wir seit Jahren beobachten, die uns bisher aber eher als interessante Spielerei erschienen; denn als ernstzunehmende Kommunikationsinstrumente. Das ändert sich aber gerade. Viele neue Endgeräte drängen auf den Markt und die IT- und Unterhaltungsmultis machten mächtig vorwärts.

Das Projekt das wir realisieren durften, war für uns eine richtige Offenbarung. Die Technologie ist atemberaubend und keiner der sie einmal ausprobiert hat, bleibt davon unberührt. Es gibt noch keine Konventionen und an das richtige Storytelling, Timing und weitere Wahrnehmungsgrössen haben wir uns Schritt für Schritt herangetastet. Da hiess es ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren, bis ein funkionierendes Erlebnis geboren war. Wir konnten unser Know how weiter ausbauen und interessante neue Erfahrungen sammeln. Dabei hat sich gezeigt, dass es in der virtuellen Welt fast keine Limiten gibt. Was effektiv möglich ist wird nur eingeschränkt durch die Gesetzmässigkeiten der Wahrnehmung und den aktuellen Stand der Technik.

Hier der Erfahrungsbericht unserer Kundin:
Alle müssen rüber schauen und denken, «das will ich auch ausprobieren». Mit diesem Ziel, wollten wir den Auftritt an einer Branchenveranstaltung aufpeppen. Erschwerender Umstand war, dass der Veranstalter ganz strikte Vorgaben machte. Inszenieren war gar nicht möglich.

Wie wird man «the cool kid on the block»? Ein AR/VR Device musste her. Jeder will eine Brille aufsetzen und das emotionale Erlebnis bei einer virtuellen Achterbahn ist vorprogrammiert. Der Plan war gefasst und alle nickten zustimmend, die einzige Bedingung war einen Branchenbezug beim Inhalt herzustellen. Ich hatte keine Ahnung wie dieser aussehen sollte, wieviel Budget wir brauchen würden und überhaupt wie das alles funktionierte… Dazu kam eine sportliche zweimonatige Vorbereitungszeit.

Zum Glück haben wir bei Zühlke, die Experten im Haus. Meine Kollegen vom AR/VR Team konnten mir sofort sagen, dass bei dieser engen Deadline nur ein 360° Video in Frage kommt. Ob das nun wirklich VR ist, darüber kann man streiten, gerne auch mit mir. Aber wie gesagt, es ging mir ums Erlebnis. Einfach mal sehen wie das so tut, wie sich das anfühlt. Ich bekam Input zu «was so etwas kosten könnte» und damit ging ich auf die Suche nach einer Agentur.

Und schon drohte mein Vorhaben zu scheitern. Die angefragten Agenturen hatten das entweder noch nie gemacht oder nur rudimentär, oder sie fragten mich, ob ich ihnen das fixfertige Storyboard liefern konnte. Konnte ich natürlich nicht. Ich hatte bestenfalls eine vage Vorstellung wie das Endresultat auszusehen hatte. Doch dann tauchte ein Stern am Horizont auf. Regardez! war interessiert und schien zu verstehen worum es mir ging. Eigentlich war die Zusammenarbeit schlussendlich sogar ein «Match made in Heaven». Ich liess die kreativen Experten mit minimalen Vorgaben einfach machen, im Gegenzug erhielt ich vollen Einsatz und echtes Committment. Am Ende geht es doch immer um Vertrauen. Der Agentur war der Erfolg so wichtig wie mir selber. Das sehen wir bei unseren Projekten bei Zühlke jeden Tag, genau so entstehen Spitzenleistungen.

Die Aktion 360° Video für die Branchenveranstaltung war zugleich ein interner Pilot, ein Versuch, neue Wege zu gehen. Ich habe ein paar Schlüsselpersonen informiert und dann einfach gemacht. Keine Abnahmen, keine Budgetanträge. Simplify, challenge, engage – so wie wir bei Zühlke arbeiten. Feedback habe ich mir im Team geholt, um sicher zu gehen, dass ich auf dem richtigen Weg bin und nicht das Ziel aus den Augen verliere.

Als ich, eine Woche vor dem Event notabene, die erste zeigbare Version mit Ton hatte, war ich schon etwas nervös. Doch die Gesichter meiner Tester verrieten sie sogleich. Von erstaunt über beeindruckt, von begeistert bis zu Tränen gerührt, aber alle mindestens lächelnd – es hatte sich gelohnt. Die Idee ging auf. Am Event selber war der Effekt gut aber nicht überwältigend. Die Leute rannten uns nicht die Bude ein, fanden es aber toll. Also doch ein Misserfolg oder noch schlimmer undefiniert?

Unsere Business Developer nahmen den Device mit an ein Kundengespräch und ein äusserst schwieriges Meeting konnte am Ende positiv, emotional gedreht werden – dank dem 360 Grad Video. Ein weiterer Lead entstand über die Twitter Meldung im Vorlauf zum Event. Zudem können wir das Video innerhalb der ganzen Zühlke Gruppe brauchen, bei Verkaufsgesprächen, AR/VR-Workshops, Events, an Rekrutierungsveranstaltungen und im Eingangsbereich um Wartezeit zu verkürzen.

Wir haben unseren eigenen Inhalt, nicht irgendeine Demo von YouTube.
Stefanie Holm, Marketing Communications Manager, Zühlke Group