Attraktives Video Corporate Design

4 Lösungsansätze

Im Zeitalter von Social Media und Content Marketing erlebt der Einsatz von Videos in der Unternehmens-, Marken- und Produktkommunikation einen Boom. Bei immer mehr Clips von immer mehr verschiedenen Quellen, geht aber bei vielen Brands die visuelle (und oft auch die inhaltliche) Konsistenz verloren.

Folgende 4 Ansätze helfen, Videos, Clips, Spots und Filme gestalterisch in Ihre Markenwelt einzufügen:


Lösungsansatz 1:
Corporate- und Markendesign auf die digitale Welt ausrichten

Problem:

Marken brauchen zwar Leitplanken, aber auch Freiräume. In dynamischen Medien wie Video und interaktiven, multimedialen Anwendungen (Websites, Apps, Social Media, etc.) gilt dies noch viel mehr als im statischen Print. Dass bei vielen Videoproduktionen die Corporate Design Guidelines kaum berücksichtigt oder falsch interpretiert werden, wundert nicht, erweisen sich doch herkömmliche Corporate Design Packages und -Guidelines (leider vielfach auch solche, die elektronische Medien und Videos berücksichtigen) im hektischen Produktionsalltag als zu schwer verständlich, widersprüchlich oder schlicht nicht umsetzbar.

Lösung:

In einer Zeit in der Unternehmen immer schneller, aktiver und vielfältiger mit Video kommunizieren, braucht es einfacher und flexibler konzipierte Designelemente und Grundregeln, die sich problemlos auf alle interaktiven und bewegten Umsetzungen anwenden lassen.


Lösungsansatz 2:
Video Design Toolkits sind einfach anwendbar und schaffen Markennähe

Problem:

Videos sind das Marketinginstrument des digitalen Zeitalters. Das führt zu einer Flut von Clips, die von verschiedensten Unternehmenszweigen, in unterschiedlichsten Qualitäten realisiert werden. Corporate Design? Fehlanzeige! Jeder Videoproduzent hat eigene Vorstellungen davon, wie die Markenwelt in «seinem» Film umgesetzt werden soll.

Lösung:

Schaffen Sie visuelle Markennähe, durch ein einfaches Motion Corporate Design Toolkit. Filmer sind visuelle Menschen mit wenig Zeit um sich in Corporate Design Guidelines einzuarbeiten. Wenn man ihnen aber ein paar einfach anzuwendende Bausteine mit schnell verständlichen Regeln zur Hand gibt, nutzen sie diese meist sehr gerne.


Lösungsansatz 3:
Vorproduzierte Schlüsselbilder als Grundlage für Mehrfachnutzungen

Problem:

Trotz technischem Fortschritt und globalisiertem Serviceangebot sind qualitativ hochstehende Videos noch immer das teuerste und am längsten vorauszuplanende Medium. Der «Bewegtbildhunger» der internen Stakeholder und Konsumenten ist aber gross und akut. Wer dabei eine hohe Qualität beibehalten will, kommt mit seinem Budget und der Terminplanung schnell in Bedrängnis.

Lösung:

Machen Sie es sich zur Pflicht bei jeder Videoproduktion über Mehrfachnutzungen nachzudenken; fassen Sie mehrere Produktionen zusammen; nutzen Sie aufwändig aufgebaute Dreh-Sets besser für eine zusätzliche Einstellung oder ein alternatives Ende; realisieren Sie wiederkehrende Vignettenbilder «auf Halde», so dass sie im Bedarfsfall sofort verfügbar sind.
Überlegen Sie sich, welche Bilder Ihres Unternehmens Sie später wieder einsetzen können. Oder was Sie den Medien als Bildmaterial zur Verfügung stellen können: Ein Drohnenflug über das neue Werk in Guatemala oder Bildmaterial zur neuesten Produktionsstrasse in Hintertupfigen…


Lösungsansatz 4:
Visuelle und inhaltliche Tonalität von Unternehmenswerten ableiten

Problem:

Mit den Lösungsansätzen 1 – 3 sollten Sie die häufigsten gestalterischen Herausforderungen in den Griff bekommen. Langfristig braucht heute aber jedes kommunizierende Unternehmen einen klaren Plan in welcher Form und Tonalität Unternehmensidentität und -werte im bewegten Bild umgesetzt werden sollen. Das beinhaltet einfache,handwerkliche Fragen, bspw. wie Interviews mit Kadermitgliedern zu führen sind, welche Hintergründe präferiert werden oder welche filmischen Techniken wofür eingesetzt werden sollen. Im Zentrum steht immer die übergeordnete Frage, wie die Unternehmenswerte in jedem veröffentlichten Clip optimal zur Geltung gebracht werden können.

Lösung:

Spielen Sie für alle Filmarten, -techniken und -anwendungen (die Sie einsetzen könnten) mögliche Visualisierungen durch. Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Unternehmenswerte im Bewegtbild zeigen können. Ist bspw. «Swissness» eines Ihrer Brand Attributes, wird die Handlung Ihres Image Movies wahrscheinlich eher in der Schweiz als in Pakistan spielen. Oder wenn «verspielt» zu Ihren Markenwerten gehört, werden Sie Produktvideos vielleicht eher mit der Stop Motion Technik realisieren wollen als mit langatmigen Flug-Aufnahmen.